Die vier Waldtierfreunde - Das erste Abenteuer


21. Dezember

 

Die vier Waldtierfreunde waren etwas verwundert. Es war doch schon nster, was konnte man denn da oben schon sehen? Im Fahrstuhl stand wieder ein Mann in Uniform, der die Fahrstuhlknöpfe bediente. „Guten Abend, meine Damen und Herren. Dies ist ein Express-Fahrstuhl. Er fährt in vierzig Sekunden zweihundertdrei Meter nach oben auf die Aussichtsplattform.

Die vier Waldtierfreunde wussten damit nicht wirklich viel anzufangen, aber es klang sehr hoch und sehr schnell. Dann setzte sich der Fahrstuhl in Bewegung. Hui, war das eine rasante Fahrt! Der kleine Hase hatte ein ganz aues Gefühl im Bauch und der Igel überlegte sich gerade, ob er sich einrollen sollte, da drosselte der Fahrstuhl bereits sein Tempo und kam langsam zum Stehen. Hipster stieg aus dem Fahrstuhl und die vier Freunde folgten ihm mit weichen Knien auf die Aussichtsplattform.

Rundherum waren Fenster. Hipster trat mit seinen vier Freunden ganz nach vorn. Sie schauten hinaus und sahen über zehntausend Lichter, Lichter soweit ihre Augen reichten. Es waren große Lichter und kleine Lichter. Sie strahlten in ganz unterschiedlichen Farben, gelb, weiß, orange; und es gab sogar ein paar blaue und grüne. Sie sahen aus wie ein einziger großer Sternenhimmel.

Die vier Waldtierfreunde kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Etwas so Schönes hatten sie noch nie zuvor gesehen. Sie konnte sich gar nicht satt sehen. Die vielen Lichter der Stadt ließen sie den großen Weihnachtsbaum ganz vergessen. Sie standen an den Fenstern, bis sie die letzten Besucher auf der Aussichtsplattform waren. Hipster schmunzelte zufrieden. Müde aber sehr glücklich stiegen sie wieder in den Fahrstuhl und fuhren hinunter.

 

20. Dezember

 

Die vier Waldtierfreunde ließen ihre Köpfe hängen. Sie waren sehr enttäuscht. War ihre Abenteuerreise ganz umsonst gewesen? „Seid nicht traurig“, tröstete Hipster die vier Freunde. Er schaute sie voller Mitgefühl an. „Ach kommt, ich zeige euch was Schönes mit viel mehr als zehntausend Lichtern“, fuhr er schließlich fort, um die vier wieder etwas aufzumuntern.

Die Sonne ging schon unter und es begann langsam dunkel zu werden. Hipster winkte die vier Waldtierfreunde zu sich, zeigte mit dem Finger nach oben und raunte geheimnisvoll: „Seht ihr den Turm? Da steigen wir jetzt zusammen hoch.“ Sie traten in eine große Eingangshalle. Hier befand sich eine Treppe, die zu einem Fahrstuhl führte. Auf der Treppe stand ein Mann in einer Uniform, der mit ernster Miene von der ersten Treppenstufe auf die wartenden Menschen herunterblickte. Es waren nicht mehr viele, da es inzwischen fast dunkel war und die Aussichtsplattform schon bald geschlossen werden würde.

Der Mann schaute sich die Tickets der Leute an und ließ sie in den Fahrstuhl steigen. Als er Hipster entdeckte, wurde sein Blick freundlicher. Er hob die Hand und winkte den Fuchs zu sich heran. „Hallo Hipster, lange nicht gesehen. Willst du nach oben?“ - „Grüß dich, Eddy, ja, wir würden gern hoch. Hab ein paar Freunde dabei, die einen Blick auf die Stadt werfen wollen“, erwiderte Hipster den Gruß.

 

19.Dezember

 

Hipster schlenderte mit den vier Waldtierfreunden durch die Straßen der großen Stadt. Hin und wieder winkte er jemandem zu und sagte: „Hey, hallo! Alles klar?“ Es sah fast so aus, als ob Hipster die halbe Stadt kennen würde. Schließlich standen sie auf einem großen Platz. In der Mitte des Platzes ragte ein riesiger Turm in die Höhe. Einen so hohen Turm hatten die vier Waldtierfreunde noch nie gesehen.

Hipster pfiff auf zwei Fingern und gleich darauf kam ein großer Rabe angeflogen. „Das ist Jakob“, stellte Hipster seinen kleinen Freunden den Raben vor.

Jakob war ein alter Rabe. Sein Federkleid war auf der Oberseite schon etwas grau und schien zerzaust vom Leben in der Stadt.

Auf seinem Schnabel trug er eine große Brille mit einem dicken schwarzen Rahmen. Der Rabe sah sehr klug uns weise aus.

„Hallo Jakob“, begrüßte Hipster seinen Freund. „Kraaa... grüß euch“, krächzte Jakob und blickte fragend in die Runde.

„Das sind die vier Waldtierfreunde, die den großen Weihnachtsbaum mit den zehntausend Lichtern suchen. Weißt du, wo dieser Baum zu finden ist?“, fuhr Hipster fort. Der Rabe runzelte die Stirn und schüttelte schließlich den Kopf. „Kraaa, kraaa, so einen Baum gibt es schon viele Jahre nicht mehr. Aber früher, ja, früher, vor vielen Jahren, da gab es mal einen solchen Baum“, ließ er die vier Waldtierfreunde wissen.

 

18. Dezember

Von hier oben hatte man einen herrlichen Blick auf die Stadt. Die vier Waldtierfreunde schauten mit großen Augen

aus dem Fenster und drücken sich an der Scheibe die kleinen Nasen platt. Sie fuhren quer durch die Stadt und durch

lange Straßen mit vielen Geschäften. Deren Fenster waren herrlich weihnachtlich geschmückt und überall brannten

unzählige Lichter. Hin und wieder waren auch kleine geschmückte Weihnachtsbäume in den Fenstern zu sehen.

Sie fuhren weiter, vorbei an einem großen Platz. Auf diesem standen zahllose kleine Holzbuden, die mit weißer

Watte, Weihnachtskugeln und Lichtern dekoriert waren. Davor standen Menschen in kleinen Gruppen. Einige von

ihnen hielten Tassen mit dampfenden Heißgetränken in ihren Händen. Andere aßen heiße Bratwürste oder lutschten

an mit Schokolade überzogenen Fruchtspießen.

Der Bus fuhr immer weiter und führte die vier Waldtierfreunde an unzähligen Sehenswürdigkeiten vorbei. Sogar das

große Tor des Stadtparks konnten die vier Freunde während der Fahrt wiedererkennen. Sie fuhren lange durch die

Stadt. Auf der Fahrt hatten sie auch einige geschmückte Weihnachtsbäume gesehen. Aber keiner war so groß, wie es

der alte Kauz zu Hause auf der Waldlichtung erzählt hatte. Nirgendwo war der bunt geschmückte Weihnachtsbaum

mit den zehntausend Lichtern zu finden.

Irgendwann hielt der Bus wieder dort an, wo sie eingestiegen waren. Hipster sprang mit einigen Sätzen die Treppe

im Bus hinunter und die vier Waldtierfreunde folgten ihm flink. Sie stiegen alle aus und standen auf dem

Gehweg. Die vier Freunde schauten fragend zu Hipster hoch. „Kommt, Freunde, seid nicht traurig wegen des

Baumes. Lasst uns eine heiße Schokolade trinken und dann sehen wir weiter!“, versuchte Hipster seine vier kleinen

Freunde bei Laune zu halten. Er ging mit ihnen an eine kleine Holzbude. Es duftete herrlich süß nach heißer

Schokolade. Hipster besorgte eine Tasse für jeden. Die Schokolade schmeckte himmlisch. Sie wärmte die vier

 

Waldtierfreunde auf und verbreitete gute Laune.

17. Dezember

„Hey Kids! Alles easy?“, begrüßte Hipster die vier Waldtierfreunde mit seinem smarten Lachen und dabei kamen

zwei Reihen strahlend weißer Zähne zum Vorschein. „Hallo Hipster“, entgegnete Finn voller Bewunderung. Er sah

zu Hipster hoch. Wie cool dieser große Stadtfuchs doch war. „Hey Checker“, zwinkerte Hipster dem kleinen Finn zu

und verpasste ihm einen leichten Boxer an seinen kleinen Oberarm. Der kleine Fuchs lächelte zufrieden. „Kommt,

ich zeig euch die Stadt und wir versuchen euren Weihnachtsbaum mit den zehntausend Lichtern zu nden.“

Die kleine Gruppe setzte sich in Bewegung. Hipster gab die Richtung vor und die vier Waldtierfreunde folgten ihrem

neuen Freund. Sie gingen ein ganzes Stück, bis sie an einer Bushaltestelle ankamen. Hier mussten sie gar nicht lange

warten, da kam auch schon ein Bus mit zwei Etagen angefahren. Sie stiegen ein. Hipster kaufte ein Ticket für jeden

 

und dann kletterten sie in die obere Etage des Busses.

16. Dezember

Seitlich an der Bude angelehnt stand Hipster, der Stadtfuchs. Er trug einen dicken Wollschal, kaute lässig an einer

Möhre und unterhielt sich mit zwei anderen Füchsinnen. Sie trugen ebenfalls dicke Schals, warme Wollmützen und

große Brillen. Sie sahen alle drei sehr schlau aus.

Chang steckte zwei Finger in die Schnauze und pfiff so laut, dass Hipster ihn hören konnte. Hipster verabschiedete

sich von seinen zwei Freundinnen, steckte die Hände in die Hosentaschen und schlurfte in die Richtung, wo die

Ratten mit den vier Waldtierfreunden standen. Als er bei ihnen ankam, grüßte er lässig in die Runde: „Hi Rats! Was

geht ab?“ Die vier Waldtierfreunde hatten keine Ahnung, was er damit meinte. Da es wie eine Begrüßung klang,

lächelten sie freundlich und nickten mit dem Kopf.

„Das sind die vier Waldtierfreunde, die diesen großen Weihnachtsbaum mit den zehntausend Lichtern suchen“, gab

ihm Igor zur Antwort. Offensichtlich hatten Igor und Chang schon einiges über ihr Vorhaben erzählt. „Yooo, na

denn…“, Hipster streckte seine Pfotenäche hin und Igor klatschte mit seiner darauf. „Viel Glück!“, warf Igor noch

 

hinterher, bevor er sich mit Chang abwandte und die beiden mit der Gang ihres Weges gingen.

15. Dezember

Ausgeschlafen, satt und voller Hoffnung machten sich die vier Waldtierfreunde mit Chang, Igor und der

Kanalratten-Gang wieder auf den Weg. Wie schon am Vorabend ging der Weg wieder durch das Tunnellabyrinth.

Gefühlte einhundertzwanzig Abzweigungen und eine halbe Ewigkeit später schien der Tunnel plötzlich zu enden.

Die Röhre, durch die sie gegangen waren, machte einen Knick und ging senkrecht nach oben weiter. Über ein paar

Sprossen stiegen erst drei Ratten nach oben, dann folgte Chang. Sie hoben einen schweren Deckel aus Gusseisen zur

Seite. Urplötzlich wurde es hell in der Röhre. Die vier Waldtierfreunde schauten blinzelnd in die Richtung des

hereinbrechenden Lichts. Dann kletterten auch sie über die eiserne Leiter nach oben. Von der letzten Sprosse aus

wurden sie von Chang aus dem Loch ins Freie gezogen und … standen mitten auf einer belebten Straße.

Wie bereits tags zuvor fuhren auf der Straße viele Autos und auch die Menschen waren wieder sehr emsig mit bunten

Tüten und Taschen unterwegs. Sie gingen in weihnachtlich dekorierte Geschäfte hinein und kamen mit noch mehr

bunten Tüten wieder heraus. Da entdeckten die vier Freunde plötzlich eine große Anzahl Menschen, die in einer

Reihe standen und warteten. Am Ende der Menschenschlange stand eine kleine Bude. Daran stand in großen

Buchstaben:"VEGANE DÖNER".

14. Dezember

„Nachdenklich betrachtete Kalle die vier eine Weile, bevor er zu schließlich zu sprechen begann: „So und nun zu

euch. Ihr seid doch bestimmt nicht von hier. Was habt ihr in dieser großen Stadt verloren?“ Inzwischen fanden die

vier Freunde den Boss der Kanalratten nicht mehr ganz so furchteinflößend. Er sah sogar fast schon ein bisschen

freundlich aus. Also erzählten sie ihm, wie sie mit dem Weihnachtsmann in die Stadt gereist waren, wie sie im

Stadtpark gelandet waren und dass sie nun auf der Suche nach dem Stadtfuchs Hipster waren, der angeblich wusste,

wo sich der große Weihnachtsbaum mit den zehntausend Lichtern befand.

Kalle hörte sich die Erzählung aufmerksam an und hatte sogar etwas Mitleid mit den vier Waldtierfreunden. Er

beschloss, ihnen zu essen zu geben. Über Nacht sollten sie erst einmal bei den Ratten in der Kanalisation bleiben,

damit sie sicher und warm schlafen konnten. Er versprach den vier Freunden, dass er ihnen am nächsten Morgen

helfen würde, den großen Baum zu finden. Obwohl auch er noch nie von so einem Weihnachtsbaum gehört hatte und

er kannte die Stadt wirklich gut.

Nach dem Essen schliefen die vier Waldtierfreunde sofort ein. Sie wurden in eine große Holzkiste gebettet, die mit

Zeitungen, Laub und Stoffstücken gefüllt war. Sie waren so müde, dass sie nicht einmal bemerkten, dass die Party

wieder in vollem Gange war. Igor und Chang wurden zur Strafe wieder auf die Späherrunde geschickt. Kalle hatte

ihnen befohlen nach Hipster zu suchen und nicht zurückzukehren, ehe sie ihn gefunden hatten. Am nächsten Morgen

wurden Hubi, Finn, Ingo und Mara ganz früh geweckt. Bevor sie sich wieder auf den Weg machten, bekamen sie

 

noch ein üppiges Frühstück mit Früchten, Toastbrot, Eiern, Nüssen, Karotten und sogar etwas Käse.

13. Dezember

Die Musik ging aus, all die feiernden Ratten verstummten und schauten erwartungsvoll zu Kalle. Die vier

Waldtierfreunde wurden nach vorne geschoben.

 

Da standen die vier nun und sahen aus wie ein Häufchen Elend. Sie waren schmutzig bis hinter die Ohren und ihre

Beine fühlten sich an wie Blei; schließlich waren sie seit Stunden unterwegs gewesen. Sie fanden diesen Ort mit den

vielen Ratten unheimlich und Kalle flößte ihnen Angst ein. Jetzt wollten sie nur noch nach Hause. Kalle schaute die

vier Waldtierfreunde an, zog eine Augenbraue nach oben und wandte sich fragend an Igor und Chang: „Was habt ihr

mir denn hier für Kuscheltiere angeschleppt?“ –

 

„Die viel haben sich in unselem Leviel helum getlieben und ...“, lispelte Chang hinter seinen zwei Zähnen

hervor. Igor puffte Chang seinen Ellbogen in die Seite und gab ihm zu verstehen, dass er seine Klappe halten sollte.

Igor wusste auch nicht mehr so richtig, warum sie die vier Waldtierfreunde zu sich in die Kanalisation

hinuntergeschleppt hatten. Er kam sich etwas albern vor. „Sie haben sich auf unserem Hof herumgetrieben“,

stammelte er hinter seiner Sonnenbrille hervor. Nun zog Kalle beide Augenbrauen hoch, beugte sich nach vorn und

sagte von seinem Ledersessel herunter:

„... und da habt ihr euch wohl bedroht gefühlt, wie?“ Kalle fing schallend an zu lachen und die ganze

Kanalrattenbande stimmt mit ein. Igor wäre am liebsten im Erdboden versunken. Kalles Lachen verstummte und er

 

schaute zu den vier Waldtierfreunden hinunter.

12. Dezember

Die Halle war verqualmt und es lief laute Musik mit dröhnendem Bass. Hier waren noch viel mehr Ratten. Ratten

soweit das Auge reichte. Einige von ihnen tanzten dichtgedrängt im Takt der Musik oder wippten mit den Füßen.

Andere saßen an der anderen Seite des Raumes zusammen und unterhielten sich oder lachten laut. Dabei dienten

ihnen zusammengeknüllte Papierstücke als Sitzgelegenheiten. Wieder andere hingen an einem Strohhalm und

nippten an einer komischen gelben Flüssigkeit aus einer Dose. Es sah ein bisschen nach Party aus. Die Kanalratten-

Gang zwängte sich mit den vier Waldtierfreunden durch die feiernde Rattenschar.

 

Plötzlich standen sie vor einem kleinen Podest aus allerlei Kram. Darauf stand ein großer Sessel mit zwei breiten

Armlehnen. Auf der einen Lehne saß eine schlanke, elegante Ratte mit langen, dunklen Haaren und feuerroten

Lippen. Zwischen ihren Fingern hielt sie einen langen Stab mit einer Zigarette. Hin und wieder zog sie daran, und

während sie den Rauch wieder ausblies, entstanden lustige kleine Ringe in der Luft. Auf der anderen Lehne saß eine

üppige Ratte mit langen blonden Locken. Mit ihren endlos langen Wimpern klimperte sie pausenlos auf und ab. Auf

dem Sessel saß der nsterste Rattenkerl, den die vier Freunde je gesehen hatten. Er trug eine Klappe über dem linken

Auge und auf seiner Wange war eine große auffällige Narbe zu sehen. Sein Kinn war von schwarzen Bartstoppeln

übersät und über seine Arme schlängelten sich seltsame Zeichnungen.

 

Es war Kalle - der Boss, Anführer der Kanalratten-Gang. Er nahm einen langen Zug von seiner Zigarre, blies den Rauch wieder

aus und sagte: „Ratto,mach die Mucke aus, Igor und Chang sind eben zurück von ihrer Späherrunde!“

11. Dezember

 

Unten angekommen, mussten sich die vier Waldtierfreunde erst einmal schütteln. Sie waren ganz benommen von der schnellen Fahrt.

Hubi rümpfte die Nase. Hier unten stank es fürchterlich, noch viel schlimmer als vorhin im Hof. Außerdem tropfte es von der Decke.

Die vier Freunde waren mit den Ratten in einer Art Tunnel gelandet. Chang und die drei Ratten, die als erste durch das Loch gestiegen waren,

hatten bereits für etwas Licht gesorgt. Eine von ihnen trug einen Kerzenstummel, den sie angezündet hatte.

 

Die zweite trug ein Feuerzeug aus Plastik, aus dem eine Flamme herauszüngelte. Nachdem alle im Tunnel angekommen waren, marschierte die ganze Kanalratten-Gang los. Irgendwo dazwischen liefen die vier Freunde. Schon bald kamen sie an eine Abzweigung.

Die Meute bog nach links ab und marschierte durch den nächsten Tunnel, bis sie wieder an eine Abzweigung kam, wo sie nach rechts einschwenkte. Und wieder und wieder. So ging das eine ganze Weile.Den vier Waldtierfreunden kam diese unfreiwillige Tunneltour endlos lang vor.

Ihnen schmerzten die Füße. Sie waren immer noch hungrig und hundemüde. Unbarmherzig wurden sie von den Kanalratten immer tiefer in das Tunnellabyrinth hineingedrängt. Plötzlich hörten sie aus der Ferne ein dumpfes Pochen und leise Musik. Die Ratten ging noch ein kurzes Stück weiter. Schließlich traten alle in etwas, das wie eine große Halle aussah.

 

10. Dezember

 

Aber nun standen sie hier mitten in der großen Stadt, auf einem fremden Hof, umgeben von nsteren Kerlen und so kam es, dass sich die vier Waldtierfreunde sehr klein und hilfos fühlten.

„Was machen wil jetzt mit ihnen?“, wollte Chang wissen. „Am besten wir bringen sie erstmal zum Boss. Er soll entscheiden, was mit ihnen geschehen soll“, gab ihm Igor zur Antwort. Kaum hatte er dies gesagt, wurde es im Hof ganz wuselig. Die Ratten packten die vier Waldtierfreunde und schleppten sie durch den Hof, in dessen dunkelste Ecke. Dort befand sich ein langes Rohr. Es kam vom Dach und verschwand irgendwo im Boden.

Im Rohr klaffte ein dunkles, rostiges Loch. Chang zwängte sich als erster hindurch und schwupp, schon war er verschwunden.

Ihm folgten drei kleinere Ratten die nacheinander durch das Loch sprangen und genauso schnell weg waren.

 

Nun wurden die vier Waldtierfreunde nacheinander durch das Loch in das Rohr hineingeschubst. Da drinnen war es nass, rutschig und so dunkel, dass man seine eigene Hand nicht vor den Augen sah. Nacheinander und in schnellem Tempo purzelten die Freunde hinab in die Tiefe. Ingo hatte sich eingekugelt und rollte unbehelligt die seltsame Rutschbahn hinunter.

 

9. Dezember

 

Auch Finn war es ganz mulmig zumute, er räusperte sich und sagte: „Wwwir sssind die vier Waldtierfreunde. Wir sind in die Stadt gekommen, um den großen bunt geschmückten Weihnachtsbaum zu suchen.“ Hubi lugte hinter Finn hervor und ergänzte hastig: „...und da sollen zehntausend Lichter dran leuchten!“

„Zehntausend...?“, fragte die Ratte mit der Sonnenbrille ungläubig und nun schon nicht mehr ganz so nster. Ingo nickte verschwörerisch, er hatte sich inzwischen wieder entkugelt. „Wieviel sind Zehntausend?“, erkundigte sich Igor und schaute seinen hageren Kumpel an, der auf den Namen Chang hörte. Chang zuckte mit den Schultern, hob die Hände und begann mit den Fingern zu zählen: „Eins, zwei, fünf, sieben - äääähhhh - eins, dlei, viel, fünf, acht ...“ Chang begann das Zählen dreimal von Neuem. Der Rest der Kanalratten-Gang schüttelte den Kopf oder zuckte mit den Schultern. "Es ist auf jeden Fall viel“, stellte Igor fest und wandte sich wieder den vier Waldtierfreunden zu.

 

Die standen immer noch ganz verängstigt da. Der eklig braune Matsch von der Straße klebte nach wie vor unangenehm in ihren Fellen und sie hatten einen Bärenhunger. In diesem Moment fanden sie ihre Reise in die Stadt nicht mehr ganz so toll. Zuhause war es warm und kuschlig. Es gab reichlich zu essen und ihre Eltern kümmerten sich liebevoll um sie. Bestimmt machten sich die Eltern bereits große Sorgen.

 

8. Dezember

 

Sie sahen aus wie riesige Mäuse, nur viel, viel unheimlicher. Sie hatten zottiges Fell, gelbe Zähne, einen langen Schwanz und einen furchteinößenden, nsteren Blick. Die vier Freunde waren starr vor Schreck und blieben wie angewurzelt stehen, während sie von den nsteren Riesenmäusen eingekreist wurden.

Die beiden Gestalten, welche der Hase zuerst entdeckt hatte, traten aus dem Kreis hervor. Die eine der beiden Riesenmäuse war lang und hager, ihr linkes Ohr war gespalten und in ihrem Mund fehlten etliche Zähne. Die andere war kleiner und etwas rundlich. Und obwohl es schon fast stocknster war, trug sie eine dunkle Sonnenbrille. Als sie den Mund öffnete, blitzte den vier Freunden ein goldener Zahn entgegen.

 

„Wir sind die Kanalratten-Gang. Mein Name ist Igor. Was habt ihr in unserem Revier verloren?“, zischte die Ratte mit der Brille zwischen den Zähnen hervor. „Euch welden wil gleich mal den Hinteln velsohlen“, lispelte die größere Ratte zwischen ihren wenigen Zähnen hervor und trat einen Schritt auf die vier Freunde zu. Igor mit der Sonnenbrille hielt seinen Kumpel zurück und fragte: „Wer seid ihr und was wollt ihr hier?“Ingo packte Mara, zog sie an sich und rollte sich mitsamt der kleinen Maus zu einer Kugel zusammen. Nur Ingos große, braune Augen guckten ängstlich hervor. Hubi hatte sich hinter Finn versteckt, seine Knie zitterten, so viel Angst hatte er.

 

7. Dezember

Inzwischen war es im Hof schon fast dunkel geworden. Immer mehr Fenster waren erleuchtet. Die vier

Waldtierfreunde suchten so angestrengt nach Essen, dass sie gar nicht bemerkten, dass zwei dunkle Gestalten hinter

den Tonnen hervorgetreten waren. Durch ein leises Knacken wurde Hubi aus seiner Konzentration gerissen. Er

streckte seine Ohren in die Luft und lauschte angestrengt.

 

Da entdeckte Hubi die beiden Gestalten. In der weit fortgeschrittenen Dämmerung waren ihre Silhouetten fast nicht

zu erkennen. Hubi machte zwei Schritte rückwärts, stupste Finn mit dem Vorderpfote an und sagte mit zitternder,

beinahe tonloser Stimme: „Ddduuu, siehst du das auch, was ich sehe?“ Finn unterbrach seine Suche, blickte in die

Finsternis des Hofes und meinte: „Neeee - was denn?“ Jetzt stupste Hubi Finn etwas heftiger an, hielt seine Pfote vor

den Mund und üsterte: „Psst ..., daaa...!“ Dann zeigte er mit der anderen Pfote in die Richtung, wo er die beidenGestalten entdeckt hatte.

 

Nun waren es aber keine zwei Gestalten mehr:

Nach und nach traten immer mehr von ihnen aus dem dunklenSchatten der Tonnen hervor.

6. Dezember

Finn entdeckte eine Seitengasse und hüpfte hinein. Sie war viel schmaler als die große Straße und ein klein wenig nster, dafür waren hier kaum Menschen zu sehen. Der Fuchs blickte aus seiner Gasse um die Ecke und als er Mara und Hubi entdeckte, zog er einen nach dem anderen in die kleine Gasse hinein. Eine ganze Weile später entdeckten die drei auch Ingo und riefen ihn ebenfalls zu sich. Ingo war ganz außer Atem. Eine kleine Freudenträne kullerte ihm über seine kalte Wange, so glücklich war er seine Freunde wiederzusehen.

 

Als sie sich vom ersten Schrecken erholt hatten, sahen sie sich genauer um. Ihnen war immer noch ungeheuer kalt und die Rennerei auf der großen Straße hatte sie hungrig gemacht. Sie liefen weiter in die schmale Gasse hinein. An den Mauern der Häuser waren Zeichnungen von lustigen Gestalten und großen, bunten Buchstaben. So etwas hatten sie noch nie gesehen. Staunend liefen sie an den bunten Wänden entlang, bis die Gasse zu Ende war.

Sie waren in einen Hof gekommen. An drei Seiten des Hofes standen hohe Häuser mit vielen Fenstern. In einigen brannte ein gemütliches Licht.

Da bemerkten die vier Freunde, dass es anng zu dunkeln. Sie musste sich also beeilen, um etwas Essbares zu nden und einen sicheren

Schlafplatz für die Nacht. Sie liefen im Hof umher und entdecken einige bunte Tonnen. Hubi streckte seine Nase in die Luft und schnupperte.

Schließlich entdeckte er eine angeknabberte Karotte, die aus einer braunen Tonne hing. Der Geruch um die Tonnen herum war ziemlich gruslig für so eine feine Hasennase, aber die vier Waldtierfreunde hatten so großen Hunger, dass dies keine Rolle spielte.

Hubi zupfte die Karotte unter dem Deckel der Tonne hervor und brach sie in vier Teile. Mmmhh, sie schmeckte herrlich. Doch wirklich satt wurden sie davon nicht. Nun gucken sie in die Tonne hinein, um noch mehr Essbares zu suchen.

5. Dezember

 

Da standen sie nun vor dieser lauten, unendlichen Straße. „Diese Straße ist viel zu gefährlich“, sagte Hubi etwas ängstlich. „Wir brauchen nur an der Seite entlangzugehen, dann wird uns nichts passieren“, beruhigte Finn den Hasen. Ingo streckte heldenhaft seine Brust heraus und marschierte mutig los. Mara eilte ihm entschlossen hinterher. Auch Finn machte sich auf den Weg, und weil dem kleinen Hubi nichts anderes übrig blieb, hoppelte er den drei Freunden mit hängenden Ohren hinterher. Gefährlich nahe brausten die Autos an den vier Waldtierfreunden vorbei und jedes Mal kriegten sie dabei eine riesige Ladung von diesem eklig braunen, nasskalten Matsch ab. Schon sehr bald waren sie pitschnass und ihr Fell hatte dieselbe Farbe wie der Matsch auf der Straße angenommen. Es war bitterkalt und als ob das nicht schon genug wäre, zischte noch ein eisiger Wind durch die große Straße.

Die vier Waldtierfreunde froren erbärmlich.

 

Tapfer liefen die Freunde weiter. Als sie ein Stück gegangen waren, säumten die ersten Häuser die Straße und sie konnten auf einem Gehweg weiterlaufen. Nun wurden sie zwar nicht mehr nassgespritzt, doch kamen ihnen plötzlich Menschen entgegen. Eilig hasteten die Menschen den Gehweg rauf und runter. Sie waren fest eingewickelt in Mäntel und Schals und auf dem Kopf trugen die meisten von ihnen eine dicke Wollmütze. Mit ihren behandschuhten Händen trugen sie große bunte Taschen und Tüten aus Papier. Immer mehr Menschen wurden es. Wo sie wohl alle herkamen? Keiner sprach mit einem anderen, so sehr waren sie mit sich selbst beschäftigt. Die Menschen auf der Straße waren so in Eile, dass sie die vier Freunde gar nicht wahrnahmen.

Diese hatten zu tun, von den Beinen der vielen Menschen nicht zertrampelt zu werden. Mara hüpfte in großen Sprüngen hin und her. Finn rannte leichtfüßig und schnell zwischen den unzähligen Beinen hindurch und Hubi hoppeltedicht neben den Hausmauern am Wegrand entlang. Nur Ingo mit seinem stachligen Fell und seinen kurzen Beinen hatte große Mühe seinen drei Freunden zu folgen und schon bald hatte er sie aus den Augen verloren.

Mit weit aufgerissenen Augen stolperte er vorwärts.

 

4. Dezember

 

„Wir sind die vier Freunde aus dem Wald“, antwortete Finn ganz ink, noch bevor die Amsel weiterschwätzen konnte. „Und wir suchen den bunt geschmückten Weihnachtsbaum, an dem zehntausend Lichter leuchten. Weißt du, wo wir ihn nden?“, erkundigte sich Finn weiter. Nun stand Maaja plötzlich still und hörte auf mit ihrem Flügeln herumzuattern. Sie schaute von ihrem Ast herunter, zuckte kurz mit den Flügeln und sagte dann: „Von so einem Baum habe ich noch nie gehört. Bäume wachsen hier nur im Stadtpark und sind allerhöchstens mit glitzerndem Schnee bedeckt.“

 

Entmutigt blicken sich die vier Waldtierfreunde an. Hatten sie ihre lange Reise ganz umsonst gemacht? „Allerdings...“, meinte Maaja mit ernster Miene, „ich habe den ganzen Tag so viel zu tun, dass ich kaum aus dem Stadtpark herauskomme.“ Sie plusterte sich auf, um noch etwas wichtiger zu wirken, und nachdem sie tief Luft geholt hatte, sprach sie mit geheimnisvoller Stimme: „Ich kenn da jemanden, der euch bestimmt weiterhelfen kann.“ Die vier Freunde wurden neugierig. Eilig folgten sie Maaja, die sie bis an den Rand des Stadtparks begleitete.

 

Nun standen sie vor einem großen Tor. Von beiden Seiten des Tores schauten sie steinerne Figuren an. Auf ihren Köpfen trugen sie Mützen aus Schnee. Das musste der Ausgang des Stadtparks sein. Vor ihnen lag eine breite Straße, die so lang war, dass sie das Ende nicht erkennen konnten. Die Straße war von einem eklig braunen, nasskalten Matsch bedeckt, der in alle Richtungen spritze, sobald eines der unzähligen Autos darüber brauste. Staunend blickten die vier Waldtierfreunde auf die Straße, während sie noch immer unter dem Stadtparktor standen. „Heee, ihr vier Träumer, hier oben bin ich“, zwitscherte Maaja vom Stadtparktor herunter. „Ihr geht nun einfach diese Straße entlang, bis ihr zu dem großen Platz mit dem hohen Turm kommt. Dort ndet ihr Hipster, den smarten Stadtfuchs. Er kennt die Stadt wie seine Westentasche und kann euch bestimmt weiterhelfen.“ Maaja schüttelte ihre Flügel und noch während sie losog, rief sie den vier Freunden zu: „Au revoir, meine Freunde. Viel Glück auf eurer Reise...“

 

3. Dezember

 

Langsam begann es zu dämmern und hoch oben in den Ästen zwitscherten die ersten Vögel. Die Vogelstimmen waren ihnen zwar vertraut,

dennoch hörte sich alles ein wenig anders an. Die Sonne ging auf und da erkannten die vier Waldtierfreunde,

dass sie wieder am Rande einer Lichtung standen. Es war aber nicht die Lichtung mit der kleinen Tanne in ihrem Wald.

Zwischen den Bäumen standen verschneite Bänke und in der Mitte der Lichtung stand ein großer Brunnen mit seltsamen Figuren,

denen Eiszapfen an der Nase hingen.

 

„Die große Stadt hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt“, meinte Ingo etwas enttäuscht. „Wo sind wir hier bloß gelandet?“,

fragte Hubi ratlos in die Runde. Da entdeckten die vier Waldtierfreunde einen dicken Vogel, der über ihnen auf einem Ast saß und ihr Gespräch

belauscht hatte. Als er bemerkte, dass ihn die vier entdeckt hatten, fing er an wie wild mit seinen Flügeln zu schlagen.

„Ihr seid im Stadtpark“, zwitscherte der Vogel und hüpfte nun auch noch von einem Fuß auf den andern. Kurz darauf merkte er auf:

„Ihr seid wohl fremd hier?!“ Die vier Waldtierfreunde guckten verdutzt nach oben. Ohne eine Antwort abzuwarten,

stellte sich der Vogel vor: „Ich bin Maaja, die Stadtparkamsel. Und wer seid ihr?“

Der Igel holte Luft, öffnete den Mund und wollte gerade... „Woher kommt ihr und was tut ihr hier?“,

fragte Maaja weiter, während sie immer noch wild mit ihren Flügeln flatterte.

 

2. Dezember

Der Hase Hubi, der Igel Ingo und auch die kleine Mara waren von Finns Idee begeistert. Wie schlau ihr Freund, der

kleine Fuchs, doch war. Die vier Waldtierfreunde verabschiedeten sich voneinander und eilten schnurstracks nach Hause, um noch vor dem

Schlafengehen ein paar Habseligkeiten zu packen. Vor lauter Aufregung war an Schlaf natürlich nicht zu denken.

 

Wie vereinbart trafen sich die Freunde noch vor Sonnenaufgang beim bepackten Schlitten des Weihnachtsmannes.

Flink knabberte Mara ein Loch in den großen Sack. Nacheinander krochen alle vier in den Sack hinein und

versteckten sich zwischen den Nüssen und Früchten. Es dauert gar nicht lange, da kam der Weihnachtsmann mit

seinem Rentier. Er spannte es vor den Schlitten, stieg auf und nach einem kurzen Ruck brauste das Gefährt los.

Es sauste in Windeseile mitten durch den verschneiten Winterwald. Die vier Waldtierfreunde hatten zu tun, dass sie nicht von

den Geschenken erdrückt wurden. Nach einer Weile hielt der Schlitten abrupt an. Schnell zwängten sich Hubi, Finn, Ingo und Mara durch

das Loch imSack nach draußen, bevor sie der Weihnachtsmann entdecken konnte. Ganz still huschten die vier Waldtierfreundeüber

den verschneiten Weg und sodann hinter den nächsten Baum. Es war immer noch stockfinster und bitterkalt.

Die vier Freunde konnten erst gar nicht richtig erkennen, wo sie eigentlich gelandet waren. Um sie herum waren nur

 

Bäume. Ob sie am Ende noch immer in ihrem Wald waren, fragten sie sich? Ratlos sahen sie sich um.

1. Dezember

Die vier Waldtierkinder - der Hase Hubi, der Fuchs Finn, der Igel Ingo und die kleine Maus Mara - lebten allesamt

mit ihren Familien im Wald. Sie waren schon von ganz klein auf dicke Freunde.

 

Gerade waren sie mit ihren Eltern und Geschwistern auf der großen Waldlichtung angekommen, um Nüsse und

Blätter für das kommende Weihnachtsfest zu sammeln. Den vier Freunden war das aber viel zu langweilig. Deshalb

trafen sie sich wie immer bei der kleinen Tanne. Als sie so beisammen saßen, lauschten sie dem alten Kauz, der auf

einem Baum ganz in der Nähe hockte. Er erzählte von der großen Stadt und dass es dort jedes Jahr in der Adventszeit

einen riesigen, bunt geschmückten Weihnachtsbaum mit zehntausend Lichtern gab.

 

Die vier Waldtierfreunde hörten dem alten Kauzes fasziniert zu. Wie gerne würden sie auch einmal einen so schönen

und großen Weihnachtsbaum sehen. Also brauchten sie einen Plan, um in die große Stadt zu kommen. Es dauerte gar

nicht lange, da hatte der kleine Fuchs eine Idee: Der Weihnachtsmann fuhr doch in diesen Tagen immer mit seinem

Schlitten in die Stadt, um die Kinder dort zu beschenken. Die vier Waldtierfreunde müssten sich nur auf dem Schlitten verstecken.

Text und Bilder sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Zustimmung der Autorin kopiert oder weiter verwenden werden. Herzlichen Dank.

Das Buch zur Adventsgeschichte

Die vier Waldtierfreunde - 1. Abenteuer

Eine weihnachtliche Abenteuer-Geschichte und wie man mit guten Freunden spannenden Dinge erleben kann. Buch, Hardcover, A4 Querformat, 52 Seiten mit Illustrationen

Die vier Waldtierfreunde

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